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Geschichte

LGM - Eine Weinviertler Erfolgs-Story im Wandel der Zeit.

Walter Wittmann hatte im Jahre 1987 die richtige Idee zur rechten Zeit:

"Wir sollten uns z'sammtuan und unsere Leistungen im ganzen Bezirk bekannt machen!" Das war die zentrale Botschaft an die Wirtschafts-Treibenden von Mistelbach.

Und weil Wittmann ein Mann ist, der seine Ideen auch umsetzt, hat er damals an seiner Tankstelle die Handwerker und Kaufleute aktiv angesprochen. Das logische Konzept, dass alle zusammen mehr, besser und billiger werben können als ein Unternehmen alleine, hat schnell viele überzeugt.

Bis dahin galten die Selbstständigen als Einzelkämpfer. Es war kaum denkbar, dass zwei Branchen-Kollegen (oder -Konkurrenten, wie es damals hieß) bei ein- und demselben Heurigen zu Abend essen. Dem Gründungs-Obmann Georg Wanderer ist es zu verdanken, dass dieses längst überholte Konkurrenz-Denken sehr rasch abgelegt wurde.

Innerhalb kürzester Zeit haben sich mehr als 70 Kaufleute, Handwerker und Dienstleister zusammengefunden und waren bereit, an einem Strang für den Wirtschafts-Standort Mistelbach zu ziehen.

Leistung ´┐Ż Das große Plus für die Kunden.

Von Anfang an war klar, dass der größte Vorteil der Mistelbacher Wirtschaft das Leistungs-Potential ist.

Kunden aus dem gesamten östlichen Weinviertel, ja sogar aus Wien, schätzen bis heute das umfassende Waren- und Dienstleistungs-Angebot der Bezirks-Hauptstadt. Ein Kunde aus Wien hat es einmal treffend formuliert: "Ich kann am Samstag Vormittag mein Auto mitten am Hauptplatz parken und zu Fuß alle Erledigungen machen, während ich in Wien von einem Bezirk in den anderen hetzen müsste. In Mistelbach ist das Einkaufen für mich keine Last, es macht mir sogar Freude."

Damit waren auch schon alle Begriffe gefunden:

Leistungs-
Gemeinschaft
Mistelbach

Wo Einkaufen Freude macht.

Rasche Bekanntheit durch Groß-Veranstaltungen.

Schon frühzeitig erkannten die LGM-Verantwortlichen, dass es existenziell notwendig ist, den Vorsprung und die gute Qualität des Standortes zu halten.

Das Ideen- und Energie-Bündel Peter Proll investierte gemeinsam mit einem ganzen Team von engagierten Mitstreitern enorm viel Zeit und eigenes Geld in die Konzeption, Vorbereitung und Umsetzung von Aktivitäten, wie man sie in Mistelbach bis dahin in dieser Dichte nicht gekannt hatte.

Man erinnere sich nur an die legendären Stadtfeste, wo der Mistelbacher Hauptplatz zu klein wurde. Oder an die LGM-Messen. ´┐Ż Vorerst in Zelten auf der Jandl-Wiese und später, erstmals in Österreich, auf dem Kasernen-Gelände. Die weinviertel-weite Aktion "LGM hilft dem Sport" hat sogar internationale Aufmerksamkeit erregt. Der damalige Organisations-Leiter Herbert Hawel wurde nach Deutschland eingeladen und hat dort ausführlich über das sensationelle Kunden-Echo berichtet. Dadurch ist die LGM bis heute Mitglied im Landesverband des Bayrischen Einzelhandels.

All diese Gross-Events haben den ausgezeichneten Ruf der Einkaufsstadt Mistelbach gefestigt und ausgebaut.

Dass es bei diesem Tempo mitunter zu Verständigungs-Schwierigkeiten mit der Gemeinde-Verwaltung kam, hat wohl alle Beteiligten betrübt. Die LGM-Organisatoren konnten nicht verstehen, dass sie sehr viel Zeit und eigenes Geld investierten und eine adäquate Unterstützung durch die Stadt nur sehr zögerlich oder überhaupt nicht kam. Manche Gemeinde-Verantwortlichen wiederum fühlten sich durch den Speed und die immer neuen Ideen manchmal überrollt.

Eine Kommune kann halt nur Geld freigeben, wenn es eine Bedeckung im Budget gibt. Und in einer Stadt mit mehr als 10.000 Einwohnern gibt es eben viele Wünsche und Notwendigkeiten.

Vorsprung sichern.

Unter der Obmannschaft von Gerhard Karl ist das Fahrwasser dann etwas ruhiger geworden. Einerseits waren viele wichtige Standort-Werbe-Impulse gesetzt und andererseits haben die politisch Verantwortlichen erkannt, dass eine Investition kein verlorenes Geld ist.

So kam es nach und nach zu jenem vernünftigen Miteinander, wie es in vielen erfolgreichen Bezirksstädten üblich, und für eine gute Einkaufsstadt notwendig ist.

Wir alle wissen, dass die wirtschaftlichen Rahmen-Bedingungen im Laufe der Jahre nicht leichter geworden sind. Peter Harrer ist es mit seinem Team gelungen, den Vorsprung Mistelbachs zu halten.

Unser Lebens-Stil und unser Konsum-Verhalten haben sich fundamental geändert. Es gibt heute in jeder Familie Ausgaben für z.B. Handy, Computer oder auch Wellness-Urlaube, die es vor wenigen Jahren noch nicht gegeben hat. Da nützt es dann nur wenig, dass etwa Kleidung oder Vorhänge seit der Einführung des Euro sogar erheblich billiger geworden sind.

Herausforderungen annehmen.

In der LGM arbeiten, wie in so vielen Vereinen, alle Funktionäre ehrenamtlich. Und weil alle (eigentlich hauptberuflich) auch noch einen Betrieb führen, ist es notwendig, dass man sich abwechselt. Nach einer gewissen Zeit müssen die Nächsten anpacken.

Es gibt neue Herausforderungen und es ist eine Freude zu sehen, wie bei jedem Wechsel der Verantwortlichen ein Motivations-Schub durch die Reihen der LGM geht. Dr. Jutta Pemsel war von September 2005 bis November 2010 Obfrau und konnte sich auf ein gutes Organisations-Team verlassen. W´┐Żhrend Ihrer Zeit wurde ein neues lgm-Logo, das lgm-Journal und ein neues Design f´┐Żr die lgm-Gutscheine eingef´┐Żhrt. .

Im neuen Logo wird lgm klein geschrieben. Das symbolisiert Modernität und Zeitgeist. Das Herz im neuen Zeichen steht gleichermaßen für das Zentrum der Stadt wie auch für die Herzlichkeit, mit der man sich um die Gunst der Kunden bemüht. Der Jungunternehmer Erich Stubenvoll ´┐Żbernimmt die lgm mit November 2010 und geht mit vielen Plaenen die gro´┐Że Herausforderung an. Sein gr´┐Ż´┐Żter Meilenstein ist die Gr´┐Żndung der mima. Am 30.10.2014 ´┐Żbernimmt Alexander Bernold den Obmann. Ihm folgt im November 2016 KR Dr. Jutta Pemsel.

In der Wirtschaft gibt es nur eine einzige Zensur: Die Kauf-Entscheidung der Kunden. Die Summe der Vorteile gibt den Ausschlag. Und da gibt's im Herzen von Mistelbach die besten Voraussetzungen.